Wälder in Deutschland sind wichtige Kohlenstoffsenke

Forscher des Thünen-Instituts haben die Ergebnisse der Kohlenstoffinventur 2017 vorgestellt. Danach ist der Holzvorrat in deutschen Wäldern ge-genüber der letzten Bundeswaldinventur (2003 bis 2012) um 6 % gestiegen, weil weiterhin mehr Holz nachwächst als genutzt wird.

Auch die Waldstruktur hat sich in ihrer Naturschutzwertigkeit positiv entwickelt: 2017 gab es 12 % mehr Wälder, die älter als 120 Jahre waren, und auch der für seltene Moose, Flechten und Tiere wichtige Totholzvorrat ist um 1 m³/ha gestiegen. Etwa 50 % des Totholzes sind liegende Stücke, 25 % sind stehendes Holz und 25 % Wurzelstöcke.

Die Werte der abgeleiteten Kohlenstoffbilanz lauten: Im deutschen Wald waren 2017 rd. 1,23 Mrd. t Kohlenstoff in lebender Biomasse gespeichert, 5 % mehr als fünf Jahre zuvor. Hinzu kommen 33,6 Mio. t Kohlenstoff im Totholz. Die Kohlenstoffvorräte haben mit 113,7 t/ha ein neues Rekordhoch erreicht.

Quelle: Holz-Zentralblatt




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